Die wilde 13: ’53 Ferrari 250 MM Vignale von Tecnomodel in 1:18

ModellfahrzeugDie wilde 13: ’53 Ferrari 250 MM Vignale von Tecnomodel in 1:18

 

12.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Nur einen von 13 Ferrari 250 MM baute Vignale als Berlinetta. Tecnomodel bringt das Unikat in 1:18 und gleich vier Versionen.

Die Finessen an der Rennversion des Ferrari 250 MM Vignale Berlinetta zeigen, wie viel Wert Tecnomodel auf die originalgetreue Gestaltung legt
Die Finessen an der Rennversion des Ferrari 250 MM Vignale Berlinetta zeigen, wie viel Wert Tecnomodel auf die originalgetreue Gestaltung legt
Foto: Blackys Studio
1953 Ferrari 250 MM Vignale von Tecnomodel in 1:18
1953 Ferrari 250 MM Vignale von Tecnomodel in 1:18
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Die Finessen an der Rennversion des Ferrari 250 MM Vignale Berlinetta zeigen, wie viel Wert Tecnomodel auf die originalgetreue Gestaltung legt
Die Finessen an der Rennversion des Ferrari 250 MM Vignale Berlinetta zeigen, wie viel Wert Tecnomodel auf die originalgetreue Gestaltung legt
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1953 Ferrari 250 MM Vignale von Tecnomodel in 1:18
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1953 Ferrari 250 MM Vignale von Tecnomodel in 1:18
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1953 Ferrari 250 MM Vignale von Tecnomodel in 1:18
1953 Ferrari 250 MM Vignale von Tecnomodel in 1:18
Die Finessen an der Rennversion des Ferrari 250 MM Vignale Berlinetta zeigen, wie viel Wert Tecnomodel auf die originalgetreue Gestaltung legt

Am Anfang war es Bronze, was am Ferrari 250 MM mit der Chassisnummer 0334 glänzte. So erhielt der Schweizer Karl Lanz aus Bern seinen Ferrari 250 MM Berlinetta samt tiefschwarzem Dach 1954 ausgeliefert. In dieser Version hat das Coupé mit dem ungewöhnlichen Hüftknick über dem hinteren Radausschnitt ein sandbeiges Interieur und Frontstoßstangen. Es gibt aber auch Fotos von demselben Auto in einem dunklen Rot und in Rot mit silbernem Dach. So nahm der Wagen auch 1954 an der Rallye Liège-Rom-Liège teil. Lanz und sein Beifahrer Sägesser starteten mit der Startnummer 12 und kamen als 29. ins Ziel. 1956 kaufte Peter Monteverdi den Wagen für 10.000 Schweizer Franken und gab zusätzlich seinen Porsche 356 in Zahlung.

Ende der Achtziger landete das einzige Vignale-Coupé aus dieser Chassis- Familie in Köln und tauchte dann nicht mehr auf. Die Karosserie ist nicht so elegant wie die üblichen Pininfarina-Entwürfe von damals, strahlt dafür aber Kraft und Sportlichkeit aus. Tecnomodel widmet der 1953 gefertigten Chassis-Nummer 0334 vier verschiedene Versionen, die alle originalgetreu sind. Die bronzefarbene Auslieferungsversion mit schwarzem Dach (Limit: 80 Stück), eine einfarbig rote Variante ohne Frontstoßstange (Limit: 120), ein rotes Coupé mit silbernem Dach und Stoßstange (Limit: 120) und die rot-silberne Rennversion von Liège-Rom-Liège 1954 mit der Startnummer 12 auf den Türen (Limit: 80). Sein Debüt gab der Ferrari 250 MM als Chassis mit von Aurelio Lampredi leistungsgesteigertem Colombo-Motor, also V12 mit 240 PS, in Paris auf dem Autosalon. Insgesamt entstanden 31 Fahrzeuge, 18 bei Pininfarina, 13 bei Vignale. Viele gingen als Rennwagen an den Start, egal ob vom Werk eingesetzt oder mit Privatfahrern. Dem Vignale-Coupé spendiert Tecnomodel eine perfekt getroffene Karosserie, filigrane Speichenräder, ein sehr luxuriöses Interieur und eine Top-Lackierung. Schön, dass es dieses Unikat aus der Ahnengalerie der 250 MM nun in 1:18 originalgetreu gleich viermal zu kaufen gibt – für durchaus angemessene 229 Euro.