Belgische Pralinen: ’41/48 Alfa Romeo de Mola von ABC in 1:43

ModellfahrzeugBelgische Pralinen: ’41/48 Alfa Romeo de Mola von ABC in 1:43

 

1.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

In Belgien schuf Umberto de Mola diesen Traum-Alfa, der 1948 ein zweites Leben bekam. ABC bringt zwei grandiose 1:43er dazu heraus.

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Foto: C. Hoffmann
Der de-Mola-Roadster wirkt auch heute noch wie ein Alfa Romeo von einem anderen Stern – auch in 1:43
Der de-Mola-Roadster wirkt auch heute noch wie ein Alfa Romeo von einem anderen Stern – auch in 1:43
Foto: C. Hoffmann
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Foto: C. Hoffmann
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Foto: C. Hoffmann
Der de-Mola-Roadster wirkt auch heute noch wie ein Alfa Romeo von einem anderen Stern – auch in 1:43
Der de-Mola-Roadster wirkt auch heute noch wie ein Alfa Romeo von einem anderen Stern – auch in 1:43
Foto: C. Hoffmann
Der de-Mola-Roadster wirkt auch heute noch wie ein Alfa Romeo von einem anderen Stern – auch in 1:43
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Anno 1939 besuchte der belgische Auto-Enthusiast Joseph Nothemb die Rue Jacques de Lalaing in Brüssel und gab dort bei Umberto de Mola einen Alfa Romeo Spider in Auftrag. Das Lastenheft war glasklar: Es sollte einfach das schönste Auto der Welt werden, und Geld spielte keine Rolle. Zwei Jahre später lieferte der in Brüssel lebende Italiener. Dann brachte das Original eine Odyssee hinter sich, wurde auf einem neuen Chassis – statt des Alfa 6C-1750 kam ein 6C-2500 SS zum Einsatz – aufwendig restauriert und erhielt auch verschiedene Lackierungen. Zwei davon bringt ABC Brianza jetzt in 1:43 und als handwerklich virtuos gefertigte Verkleinerungen auf den Markt – zum Preis von 259,95 Euro. Der eine Spyder mit der traumhaften Karosserie trägt dunkles Blau und hat grüne Sitze, der andere hat eine hellbraune Sitzbank und ist in hellem Blau lackiert, trägt zudem knallrote Zierflächen.

Das Wichtigste: Die rundliche, elegante Form hat das Handarbeitslabel aus Locate Varesino mit traumwandlerischer Sicherheit getroffen. Lackierung und Verarbeitung entsprechen dem ambitionierten Verkaufspreis. Den rechtfertigen die beiden 1:43er dank ihrer filigranen Speichenräder, der satt schimmernden, spindeldürren Stoßstangen, des extrafeinen, geschwungenen Kühlergrills in Fotoätztechnik, der fast zerbrechlich wirkenden Windschutzscheibe und der beiden Tankdeckel sowie der winzigen, einzeln aufgesetzten Rückleuchten. Den Sammlerstatus beider Verkleinerungen garantiert die Stückzahl von jeweils nur 60 Stück, die ABC davon produziert hat. Das Interieur hat ein Holzlenkrad mit Dreifachspeichen, winzige Schalter und Instrumente, hauchdünne Hebel für Handbremse und Schaltknüppel, eine komplette Pedalerie, eine geriffelte Sitzbank und ebensolche Türinnenteile. Diese belgischen 1:43-Pralinen sind eben echte Sahnestückchen.