Präsidentiell: ’24 Renault 40 CV von Pantheon in 1:18

ModellfahrzeugPräsidentiell: ’24 Renault 40 CV von Pantheon in 1:18

 

8.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Es muss nicht immer Bugatti sein, sagt sich Pantheon und bringt einen 1:18-Renault – aber was für einen!

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Foto: Markus Bolsinger
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Obwohl erst im Vorserienstadium, hinterlässt der Präsidentenwagen Renault 40 CV von Pantheon als 1:18Modell aus Resine einen guten Eindruck
Obwohl erst im Vorserienstadium, hinterlässt der Präsidentenwagen Renault 40 CV von Pantheon als 1:18Modell aus Resine einen guten Eindruck
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Obwohl erst im Vorserienstadium, hinterlässt der Präsidentenwagen Renault 40 CV von Pantheon als 1:18Modell aus Resine einen guten Eindruck
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Dieser Renault hat es in sich, denn er diente drei Präsidenten: Paul Deschanel, Alexandre Millerand und Gaston Doumergue nutzten die verschiedenen Generationen des 40 CV als Torpedo, Landaulett oder Limousine als persönliche Staatskarosse. Pantheon hat sich für den Renault 40 CV Typ MC entschieden, wie er zwischen 1923 und 1926 von den Produktionsanlagen lief. Das 1:18-Modell orientiert sich am Baujahr 1924 und zeichnet einen offenen Torpedo aus der Ära Doumergue nach. Die Resineverkleinerung für 220 bis 250 Euro ist als Staatskarosse in Schwarz mit kleiner Trikolore an der Windschutzscheibe lieferbar und in Bordeauxrot, dann sogar mit zweiter, separater Windschutzscheibe vor dem Fond. Wie bei Pantheon Tradition, bleibt die fein gravierte Karosserie geschlossen. Unsere exklusiven Fotos zeigen ein dekoriertes Vorserienmodell, das aber noch nicht in jedem Detail dem späteren Serienstandard entspricht. Trotzdem beeindruckt der 40 CV erst einmal durch die schiere Größe. Das Original besaß einen Radstand von knapp vier Metern und maß in der Länge so viel wie heute eine S-Klasse. Nicht nur auf die filigranen Speichenräder, die beim Vorbild aus Holz gefertigt waren, haben die Entwickler viel Wert gelegt, sondern auch auf die luxuriöse Gestaltung des Interieurs. Bernhard Hue, der Pantheon vertreibt, zu MODELL FAHRZEUG: „Sie wollten einmal etwas anderes als einen Bugatti versuchen. Das Modell ist schön geworden. Schauen wir mal, was der Sammler dazu sagt.“ Recht hat der Mann.