Bilderbuben-Elfer: ’74 Porsche 911 RSR von Ulrich Hakenjos in 1:12

ModellbauBilderbuben-Elfer: ’74 Porsche 911 RSR von Ulrich Hakenjos in 1:12

Andreas A.Berse 

17.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Virtuosen können das Thema Porsche 911 RSR von 1974 in 1:12 auf die Spitze treiben. Hier ist der Beweis!

Guido Herrmann komponierte aus den Bildern ein Magazin mit 70 Seiten, das es bisher nur 50-mal gibt
Guido Herrmann komponierte aus den Bildern ein Magazin mit 70 Seiten, das es bisher nur 50-mal gibt
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Die urwüchsige Krawalligkeit gibt der ingeniös verfeinerte 1:12-Bausatz des Porsche 911 RSR von 1974 bestechend wieder
Die urwüchsige Krawalligkeit gibt der ingeniös verfeinerte 1:12-Bausatz des Porsche 911 RSR von 1974 bestechend wieder
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Bild 2
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Bild 3
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Bild 4
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Bild 5
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Bild 6
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Chassis, Motor, Pedalerie und Scheibenbremsen sind Technikfeuerwerke unvergleichlicher Art
Chassis, Motor, Pedalerie und Scheibenbremsen sind Technikfeuerwerke unvergleichlicher Art
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Ben Wiesenfarth ließ sich von dem silbernen Turbo-Porsche in 1:12 zu den Bildern in dieser Story inspirieren
Ben Wiesenfarth ließ sich von dem silbernen Turbo-Porsche in 1:12 zu den Bildern in dieser Story inspirieren
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Ulrich Hakenjos perfektionierte den 1:12- Kit aus Japan auf seine unverwechselbare Art und Weise
Ulrich Hakenjos perfektionierte den 1:12- Kit aus Japan auf seine unverwechselbare Art und Weise
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Guido Herrmann komponierte aus den Bildern ein Magazin mit 70 Seiten, das es bisher nur 50-mal gibt
Guido Herrmann komponierte aus den Bildern ein Magazin mit 70 Seiten, das es bisher nur 50-mal gibt
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Die urwüchsige Krawalligkeit gibt der ingeniös verfeinerte 1:12-Bausatz des Porsche 911 RSR von 1974 bestechend wieder
Die urwüchsige Krawalligkeit gibt der ingeniös verfeinerte 1:12-Bausatz des Porsche 911 RSR von 1974 bestechend wieder
Foto: Ben Wiesenfarth/Bilderbuben
Die urwüchsige Krawalligkeit gibt der ingeniös verfeinerte 1:12-Bausatz des Porsche 911 RSR von 1974 bestechend wieder
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 5
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Chassis, Motor, Pedalerie und Scheibenbremsen sind Technikfeuerwerke unvergleichlicher Art
Ben Wiesenfarth ließ sich von dem silbernen Turbo-Porsche in 1:12 zu den Bildern in dieser Story inspirieren
Ulrich Hakenjos perfektionierte den 1:12- Kit aus Japan auf seine unverwechselbare Art und Weise
Guido Herrmann komponierte aus den Bildern ein Magazin mit 70 Seiten, das es bisher nur 50-mal gibt

Ein Wodka-Martini hat drei Bestandteile: Wodka, Martini und eine Olive! Dieser Cocktail hat drei Väter: Ulrich Hakenjos hat den wahrlich nicht simplen 1:12-Kit des Porsche 911 RSR von 1974 der japanischen Model Factory Hiro auf liebenswert verrückte Weise optimiert. Ben Wiesenfarth nahm das Phänomen mit seiner Kamera auf, und Guido Herrmann verdichtete alles zu einem „Heftle“, das 50-mal gedruckt wurde und nun 70 Seiten stark auf dem Schreibtisch des Autors liegt. Den drei „Bilderbuben“ ist damit etwas Einmaliges gelungen. Grafik und Fotos wären aber nichts ohne das, was sie spektakulär einzufangen versuchen. Ulrich Hakenjos treibt mit seinen furiosen Optimierungen die Zahl der Bauteile des Kits – meist in Eigenregie angefertigt und verbessert – auf unfassbare 2450 hoch. Um das zu erreichen, renderte, drehte, fräste, 3D-druckte, montierte und lackierte der Mann aus Calw, was das Zeug hielt. Der ästhetisch hochwertige Prospekt trägt den Titel „Triebwerk 1“. Und der kommt nicht von ungefähr! Allein der im Original 2,1 Liter große Boxermotor mit Turbo und das passende Getriebe bringen es nach Hakenjos-Tuning auf 958 Bauteile, bevor das Gesamtkunstwerk aus der Box rollen kann. Winzige Schrauben kulminieren in der Pedalerie, die Bremsen sind feinmechanische Kleinodien, die Chronografen-Qualität als Petitesse erscheinen lassen. Und doch gelingt diesem 1:12-Porsche etwas noch viel Schwierigeres: Das Ergebnis ist mehr als die Summe der Einzelteile. Reden wir nicht lange herum, lassen wir den Fotos einfach genug Raum.