Der Lautsprecher: ’68 Matra MS11 von Ebbro in 1:12

ModellbauDer Lautsprecher: ’68 Matra MS11 von Ebbro in 1:12

 

13.6.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Der Matra MS11 war 1968 zwar nicht der erfolgreichste, aber der lauteste F1-Renner. Ebbro baut ihn als 1:12-Kit.

Bis in die letzte Schraube hinein zeichnet der Kit von Ebbro auf Tamiya-Basis den Matra MS11 nach
Bis in die letzte Schraube hinein zeichnet der Kit von Ebbro auf Tamiya-Basis den Matra MS11 nach
Foto: Werk
Erfolgreich war das Vorbild des 1:12-Bausatzes von Ebbro, der Matra MS11, in der F1 nicht, dafür galt der Monoposto aber als unüberhörbar laut
Erfolgreich war das Vorbild des 1:12-Bausatzes von Ebbro, der Matra MS11, in der F1 nicht, dafür galt der Monoposto aber als unüberhörbar laut
Foto: Werk
’68 Matra MS11 von Ebbro in 1:12
’68 Matra MS11 von Ebbro in 1:12
Foto: Werk
Bis in die letzte Schraube hinein zeichnet der Kit von Ebbro auf Tamiya-Basis den Matra MS11 nach
Bis in die letzte Schraube hinein zeichnet der Kit von Ebbro auf Tamiya-Basis den Matra MS11 nach
Foto: Werk
Erfolgreich war das Vorbild des 1:12-Bausatzes von Ebbro, der Matra MS11, in der F1 nicht, dafür galt der Monoposto aber als unüberhörbar laut
Erfolgreich war das Vorbild des 1:12-Bausatzes von Ebbro, der Matra MS11, in der F1 nicht, dafür galt der Monoposto aber als unüberhörbar laut
Foto: Werk
Erfolgreich war das Vorbild des 1:12-Bausatzes von Ebbro, der Matra MS11, in der F1 nicht, dafür galt der Monoposto aber als unüberhörbar laut
’68 Matra MS11 von Ebbro in 1:12
Bis in die letzte Schraube hinein zeichnet der Kit von Ebbro auf Tamiya-Basis den Matra MS11 nach

Wie verrückt ist das denn? Für die Formel-1-Saison 1968 entwickelten die Franzosen von Matra gleich zwei Monoposti: den MS10 für Tyrrell Racing mit Cosworth-Motor und den Matra-Matra MS11 mit hauseigenem V12. Der war mit 390 PS schlapper als ein Cossi-V8, wog mehr und konnte nicht als mittragendes Teil verbaut werden. Deshalb war der MS11 nur in einem Bereich spitze: dem Motorenlärm. Das kann Ebbro, das japanische Bausatzlabel um die Kit-Konstrukteurslegende Masato Kiya, nicht daran hindern, auf Basis des Tamiya- Produkts im Maßstab 1:12 ein echtes Hammerteil aufzulegen. Den Plastikbausatz zum Matra MS11 hübschen zum einen Fotoätzteile zum Beispiel für den Kühlergrill auf, und er zeichnet zum anderen den Wagen aus dem GP von Großbritannien 1968 nach.

Die Abziehbilder machen den Bau des blauen Flitzers von Jean-Pierre Beltoise möglich, der wegen eines Motordefekts nicht ins Ziel kam. Der Bausatz ist zwar vom Kern her ein Oldie, doch da Tamiya als Lieferant für die Basis bekannt für seine Passgenauigkeit ist, tauchen bei der Montage kaum Probleme auf. Zudem ist die moderne Bauanleitung zum MS11 ebenso umfangreich wie übersichtlich und fehlerfrei umgesetzt. In die moderne Bausatzgegenwart pushen ihn die Extras, also die nochmals verbesserten Abziehbilder der Ebbro-Version, die sich tadellos verarbeiten lassen, und die beigelegten Fotoätzteile mit ihrem tiefen Chromglanz und ihrem exzellenten Finish. Natürlich sind 171 Euro für einen 1:12-Bausatz als optimierte Wiederauflage ein Wort. Die Kit-Enthusiasten werden trotzdem zugreifen, denn der Kultbausatz mit Extras hat seinen Reiz behalten. Und: Dank der aufwendigen Konstruktion dauert der Bastelspaß beim Matra MS11 aus dem Grand Prix von Großbritannien von 1968 auch ganz besonders lang. Im Regal parkt der Blaue dann später ohnehin auf der Pole-Position.