VW ID.4 „Ballotelli“ zur EM

Was für ein gelungenen Gag: Beim EM-Start in Rom brachte ein funkferngesteuerter Volkswagen ID.4 den Balll ins Spiel. Wir nennen ihn mal VW ID.4 „Ballotelli“, auch wenn das bei den deutschen Fans vielleicht zwiespältige Erinnerungen weckt.

 

Die Idee mit dem RC-Modell des ID.4 in der Baugröße 1:5 (siehe Pressebild von Volkswagen) entstand auch wegen Corona. Denn wegen der damit verbundenen Regeln sollte das ausgewählte Ball-Kind das Leder aus Sicherheitsgründen nicht mehr zusammen mit den Schiedsrichtern aufs Feld tragen. Statt dessen legt der Balljunge oder das Ballmädchen das Runde, das ins Eckige muss, jetzt in den verkleinerten ID.4, und der fährt ganz einfach per Funkfernsteuerung zum Anstoß. Die Karosserie hat einmal mehr die renommierte TRT-Technik Reiche Modellbau aus Essen nach CAD-Daten entwickelt, die RC-Technik kommt von Carson Modellsport, einer Marke der Simba Dickie Gruppe in Fürth. Vorletztes Jahr gab es bereits einen ID.3 für die Nations League und davor einen VW, der den Speer und andere Wurfgeräte beim ISTAF zurückbrachte. Dann hoffen wir mal, dass der ID.4 unseren Jungs den Final-Ball bei dieser EM serviert. Das könnte Jogis Team elektrisieren.

Der nächste Grello kommt bestimmt

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Jedenfalls für die Miniatur-Produzenten, die jetzt schon unter Hochdruck in die Planung für den Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring 2021 gehen werden. Denn das kürzeste 24-Stunden-Renner in der Geschichte gewann wieder Mantheys Grello-Porsche (im Bild die 2018er-Version von CK-Modelcars auf Ixo-Basis in 1:18).

Typisches Eifelwetter, leider in Form von hartnäckigem Nebel, machte eine Unterbrechung von 14,5 Stunden aus Sicherheitsgründen nötig. Die Nummer 911 von Manthey-Racing kam damit am besten zurecht und sicherte sich im diesjährigen „Eifel-Sprint“ den Sieg. Nach dem Restart um 12 Uhr fuhr der bunte Grello bald schon auf der dritten Position. In Runde 45 lag Grello vorne, aber nur 5,5 Sekunden vor dem ROWE-BMW. ROWE kam eher rein, versuchte einen Undercut und verlor damit letztendlich. Ein Taktik-Kniff, der nicht ganz aufging. Und ab sofort ist ein anderes Rennen eröffnet, das für die Sammler besonders interessant werden könnte: Wer baut den ersten Grello-Sieger von 2021 en miniature in 1:43 oder 1:18? Gentlemen, start Your modelcars!

Heft 4/2021 lässt die Sonne rein!

Sommer, Sonne, Cabriowetter. Ab sofort ist das Heft 4/2021 von MODELL FAHRZEUG zum Preis von 6,50 Euro am Kiosk. Und die Redaktion schmückt den Titel mit einem ganz besonderen Cabriolet in 1:18: dem Porsche 356 Gmünd in offener Version von Schuco. Die fränkische Spielzeuglegende liefert den luftigen Zweisitzer im Bburago-Maßstab bald aus. MODELL FAHRZEUG konnte als erstes Magazin überhaupt exklusive Bilder von dem Sportwagen-Meilenstein en miniature schießen.

 

Wir haben Ihnen hier einmal kurz zusammengestellt, wie Sie möglichst bequem und schnell an die neue Ausgabe kommen können und wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre unseres neuen druckfrischen Magazins.

 

Direkt beim Verlag bestellen

Sie können Heft 4/2021 von MODELL FAHRZEUG ab dem 9. Juni direkt beim Verlag bestellen, unter dem Link: https://www.delius-klasing.de/modell-fahrzeug

 

Direkt als Abo beim Verlag bestellen

Wenn Sie sich für ein Abo entscheiden wollen, ist dieser Link für Sie der Richtige:

https://www.delius-klasing.de/abo-shop/?zeitschrift=253

 

Beim Fachhändler ordern

Wenn Sie MODELL FAHRZEUG über Ihrem Fachhändler beziehen, dann wird er Ihnen das Heft sicherlich gerne mit ihrer nächsten Bestellung zusenden oder für Sie aufbewahren. Die aktuellen Fachhändler, die MODELL FAHRZEUG führen, finden Sie samt Webpage und Telefonnummer unter diesem Link:

https://www.modell-fahrzeug.com/fachhaendler/

 

Bei Ihrem Kiosk

Es gibt außerdem einen bequemen Weg herauszufinden, wo es in Ihrer Nähe das Heft MODELL FAHRZEUG am Kiosk zu kaufen gibt. Benutzen Sie den Link:

https://www.mykiosk.com/

Geben Sie im Fenster links ihre Postleitzahl ein und im Fenster rechts daneben MODELL FAHRZEUG. Danach erscheint eine Liste mit den Verkaufsstellen in Ihrer Nähe, die MODELL FAHRZEUG führen. Dort können Sie auch Informationen finden, ob und zu welchen Zeiten geöffnet ist.

 

Die wichtigsten Themen der aktuellen Ausgabe von MODELL FAHRZEUG hier kurz im Überblick

Im Mittelpunkt der Ausgabe 4/2021 steht auch in diesem Jahr wieder die große Leserwahl zum „Modellfahrzeug des Jahres“. Auf 24 Seiten stellen wir alles rund um diesen Wettbewerb vor, der in der Modellautobranche ein einmaliges Renommee genießt. Auch in diesem Jahr winkt ein attraktiver 1. Preis: Ein Gewinner wird einen saatengrünen Erlebnistag bei CLAAS, dem innovativen Hersteller von Landmaschinen aus Harsewinkel, erleben.

Alles weitere wie Teilnahmebedingungen und Einsendeschluss, aber auch eine Aufstellung der zusätzlichen attraktiven Preise finden Sie in der aktuellen Ausgabe. Weitere Themen in Heft 4/2021 sind: die Juni-Neuheiten von Wiking und die Ahnengalerie des Magirus Eckhauber im H0-Programm von Wiking. Zudem besuchte die Redaktion Erich Bitter, der ab 1973 mit Opel-Technik den Bitter CD, ein rassiges Coupé gebaut hat. Mit dabei: Das Schuco-Modell aus Resine in 1:18. Wir zeigen den Sieger aus dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring von 2020, den BMW M6 GT3  als 1:18-Neuheit von Minichamps und stellen das neue Faller-Buch von Ulrich Biene ausführlich vor. Sportwagen-Fans werden sich über den Bericht zum Mercedes-AMG „Black Series“ von Norev in 1:18 ganz besonders freuen. Bei den Baumaschinen zeigen wird den neuen Liebherr LTM 1110-5 von Conrad in 1:50 in Wort und Bild. Viel Spaß bei der Lektüre.

Gulf-Bulli für die Piste

Beim Thema Volkswagen Bulli ist Scalextric, Erfinder der Autorennbahn aus England, immer ganz besonders kreativ. Für 2021 kündigt die Firma einen Bus auf Basis des Volkswagen T1 an, der schon durch sein Farbschema garantiert die Blicke der Kenner auf sich ziehen wird.

Der Microbus mit Vorbild aus Hannover trägt um die Fensterfläche und im Bereich der Nase knalliges Orange und ist sonst in hellem Blau lackiert. Vorne gibt es in Weiß einen dezenten „PORSCHE“-Schriftzug, seitlich ist hinter den Seitenfenstern in Schwarz „PORSCHE GULF“ zu lesen. Das weltberühmte Zuffenhausener Wappen ziert die beiden vorderen Türen und ein Schriftzug vor den hinteren Luftgittern lässt die luftkühlte Katze entgültig aus dem Sack: „J.W. AUTOMOTIVE ENGINEERING ist dort zu lesen. Also dreht es sich um ein Servicefahrzeug von John Wyers Rennteam, das im Gulf-Design an den Start ging und auch der Film „Le Mans“ mit Steve McQueen unsterblich machte. Scalextric spendiert seiner 1:32-Neuheit für die Schlitzpiste einen filigranen Dachgepäckträger im hölzernen Outfit und lackiert die Radkappen für die silbernen Felgen in  knalligem Orange. Natürlich ist die funktionstüchtige Beleuchtung Serie. Digitaldekoder lassen sich nachrüsten. Einen exakten Liefertermin gibt es noch nicht. Aber der Preis könnte wohl im Bereich von 65 Euro liegen.

Schuco bringt Procar-Flunder

Schuco bringt aus Zinkdruckguss und in 1:87 bald den BMW M1 Procar und erinnert damit auch an eine verrückte Rennserie, die 1979 und 1980 im Rahmen der Formel 1 für Furore sorgte. MODELL FAHRZEUG zeigt ein erstes Bild!

Die Basis lieferte der BMW M1, ein Mittelmotorsportwagen mit Klappscheinwerfern, der ab 1978 auf den Markt kam. Es war BMWs erster Supersportwagen. Um ihn auch als Renngerät populär zu machen, startete BMW am 12. Mai 1979 in Zolder die Procar-Serie. Hintergrund: Meist im Rahmenprogramm der Formel-1-Rennen gingen die Procar-Versionen des M1 mit den fünf schnellsten Fahrern aus der Königsklasse und höchstens 19 Privatfahrern an den Start. Es gab satte Preisgelder. 1979 gewann Niki Lauda die Serie, ein Jahr später Nelson Piquet. Schuco baut zunächst die Startnummer 5 des dreifachen F1-Champs aus Österreich im rot-weißen Look nach. Unser Bild (Foto: Schuco) zeigt ein allererstes Muster in einer Prototypendekoration, die noch nicht in jedem Detail der späteren Serie entspricht. Die verbreiterte Karosserie des Neuzugangs und der riesige Heckflügel sind aber schon gut getroffen. Einen genauen Liefertermin gibt es noch nicht. Der Verkaufspreis wird 9,99 Euro betragen.

Traumwerk öffnet wieder!

Ab dem 1. Juni wird das Traumwerk in Anger bei Bad Reichenhall wieder seine Pforten öffnen. Buchungen sind online unter https://www.traumwerk.de wieder möglich. Wegen der Pandemie gelten aber einige besondere Regeln.

So gilt eine Maskenpflicht und die Beachtung eines Mindesabstands von 1,5 Metern zwischen den Besuchern. Für die Besichtigung der Modelleisenbahnanlage gelten für die Besucher Zeitfenster, die beim Einlass vergeben werden. Leider dürfen im Moment keine Führungen veranstaltet werden und Kinder können den Spielplatz nur in Begleitung Erwachsener nutzen. Das Traumwerk beherbergt eine der wertvollsten Sammlungen mit antiquarischem Spielzeug, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Es sind über 2100 Exponate aus der Zeit von 1860 bis 1930 zu sehen. Die hauseigene Modelleisenbahnanlage der Spurweite H0 legt 2,7 Kilometer Gleise durch eine detailreich gestaltete Landschaft mit Impressionen aus Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und inszeniert Tag-Nachtwechsel inklusive Sonne, Mond, Blitz und Donner im multimedialem Maßstab. Zwei Sonderausstellungen liefern zusätzliche Würze. Die eine beschäftigt sich mit Space Toys, inspiriert durch die Mondlandung 1969. Die andere (Foto oben) widmet sich der Karriere des Rallye-Doppelweltmeisters Walter Röhrl. Röhrls Autos, so der Name der Sonderschau, zeigt Original-Fahrzeuge, die der Lenkradvirtuose selber bewegt hat und lässt seine interessanten Karrierestationen auch auf einem Zeitstrahl Revue passieren, der mit Dioramen in 1:43 verdichtet ist.

 

Das Quickbuild-Fastback

Mit der Quickbuild-Serie ist die Bausatz-Legende Airfix weiterhin auf Erfolgsskurs. Im August folgt das 1:24-Modell eines klassischen Ford Mustang. Wie bei allen Quickbuild-Modellen haben die Bauteile Noppen und passende Aussparungen, die an weltberühmten Legosteine erinnern.

Von außen betrachtet ergibt sich nach der Montage aber eine wohlproportionierte Miniatur, die auch nicht mehr unbedingt lackiert werden muss. Das gelingt den Briten durch die geschickt gewählte Farbigkeit der verschienen Bausatz-Steine, die nach der Bauanleitung zu montieren sind. Beim Ford Mustang Fastback hat sich Airfix für ein Vorbild von 1968 entschieden.

Die Karosserie ist in Rot eingefärbt, das Interieur in Schwarz. Sogar den V8-Motor unter der Nase haben die britischen Entwickler mit einer gravierten Platte nachgebildet. Der Zweitürer mit Fließheck rollt auf extrabreiten Fünfarmfelgen. Selbst ein Rückspiegel ist mit an Bord. Die Bausätze aus der Quickbuild-Serie der traditionsreichen Briten kosten im Fachhandel knapp 20 Euro. Mit dem Mustang Fastback baut der Traditionsname den Fuhrpark an Klassikern weiter aus. Die Montage geht im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht von der Hand.

Chapmans Cortina

„Personal Cars“ heißt bei den Vanguards von Corgi eine beliebte 1:43-Serie, die auch in diesem Jahr wieder Zuwachs bekommt. Die Marke Vanguards mit Die-Cast-Modellen wird 2021 übrigens 25 Jahre jung, feiert also ein kleines Jubiläum. Bald kommt ein Auto, das im Original Colin Chapman als Dienstwagen fuhr.

Chapman hat als jangjähriger Chef von Lotus Motorsport-Geschichte geschrieben und sich auch in die Siegerlisten der Formel 1 als Konstrukteur eingetragen. Dagegen wirkt das Modell auf den ersten Blick fast schon banal. Es handelt sich um den Ford Cortina Mk II, also die zweite Version der Mittelklasse-Limousine von Ford, die Colin Chapman mit seiner Lotus-Version sportlich verfeinerte und auch als Basis für Tourenwagen-Rennwagen diente. Der Mk II lief zwischen 1966 und 1970 von den Bändern. Der Chapman-Lotus als Dienstwagen ist in Gelbgold lackiert und kommt mit dunkelbraunem Interieur zum Kunden. Die Basis für das Corgi-Modell liefert die zweitürige Version. Die Zinkdruckguss-Limousine trägt das Nummernschild DEV 565G, vorne in schwarzer Schrift auf weißem, hinten natürlich wie in Großbritannien üblich auf gelbem Grund. Selbstverständlich ist der Zweitürer ein Rechtslenker. Preis: zwischen 35 und 40 Euro.

Sportives Mercedes-Duo

In der Edition 87 setzt Schuco bei seinen Die-Cast-Modellen für die Spurweite H0 in Sachen Nutzfahrzeuge auf den Mercedes L 319. Der rundliche wie kompakte Laster mit Stern lief zwischen 1955 und 1968 von den Bändern und war ein wichtiger automobiler Faktor in der Wiederaufbauphase der Nachkriegszeit.

Schuco plant für 2021 gleich drei Varianten vom Start weg. Der Mercedes-Benz L 319 geht dabei als Lieferwagen mit der berühmten Schiebetür vorne an den Start, wird auch als Pritschenwagen mit konventionellen Türen das Programm der Spielzeug-Legende aus dem Fränkischen erweitern und kommt als Autotransporter in sportivem Zuschnitt (siehe Foto) in den Handel. Dabei kombiniert Schuco einen zweiachsigen Autotransporter auf Basis des L 319 mit einem leistungsstarken Ladegut. Das liefert ebenfalls Mercedes in Form einer Limousine des 300 SEL, wobei dieser W 109, der da im Heck verladen ist, von der Karosserieform an die AMG-Version erinnert. Die hat Schuco schließlich in H0 als „rote Sau“, also in Fom der Mercedes-AMG 300 SEL 6.9 im Programm. Allerdings ist das Ladegut bei der Schuco-Neuheit in Weiß lackiert. Für den Autotransporter mit Stern-Limousine verlangen die Franken im Set-Preis 19,99 Euro, der Pritschenwagen und der Lieferwagen kosten 9,99 Euro. Insbesondere diese beiden letztgenannten Varianten werden für die Franken noch zahlreiche Werbebedruckungen möglich machen, die das H0-Programm von Schuco in den nächsten Jahren erweitern könnten.

Unikat: Der Audi Wow 8 in 1:10

Mit ihrem Audi V8 revolutionierten die Ingolstädter ab 1988 die Limousinenwelt und fuhren wenig später unvergessliche Meriten in der DTM, der Deutsche Tourenwagenmeisterschaft, ein.

Das neue Konzept dabei: Die Luxuslimousine mit vier Ringen im Grill hatte einen permanenten Allradantrieb und wog dank Karosserie in Alu-Spaceframe-Technologie trotzdem weniger als die Konkurrenten von Mercedes-Benz und BMW mit konventionellem Heckantrieb. Auf unserem Foto ist ein ganz besonderes Modell des Audi V8 zu sehen. Und zwar in der Form, in der dieser potente Viertürer in der DTM auftrumpfte. 1990 triumphierte Hans-Joachim Stuck mit den vier Ringen im Grill, 1991 Frank Biela. Das 1:10-Modell von Tamiya, das auf unseren Foto zu sehen ist, hat auch einen Allradantrieb, allerdings mit gekapseltem Antriebsstrang und E-Motor, denn es baut auf dem Chassis TT-02 der Japaner auf. Das Unikat, das der deutsche Importeur von Tamiya, die Simba Dickie Group exklusiv für MODELL FAHRZEUG zusammengebaut hat, ist „factory built“ also, um im DTM-Bild zu bleiben, ein reinrassiger Werkswagen. Und jetzt kommt die beste Nachricht: Sie können ihn mit etwas Glück gewinnen. Als einen der wertvollen Preise, die MODELL FAHRZEUG im Rahmen der Leserwahl 2021 verlost. Mehr dazu gibt es in Heft 4/2021, das am 9. Juni am Kiosk ist. Danke an Audi für so eine Power-Limousine, die mittlerweile ein Klassiker ist. Danke an Tamiya Deutschland für diesen tollen Preis.

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