Der verrückte Road Runner ist da

Ja, das gab es wirklich: 1970 entstand ein Plymouth Road Runner mit einer passenden, überdimensionalen Comicfigur, die sich in der Öffnung der Hutze in der Motorhaube befestigen ließ. Das Muscle-Car-Coupé tauchte auch in der Plymouth-Werbung auf und war in Gelb lackiert, fuhr sogar mit schwarzem Vinyldach vor. Das verrückte Auto mit einem Vogel gibt es bald auch in 1:18.

 

Die Idee zum Road Runner hatte ursprünglich ein Journalist der Zeitschrift „Car and Driver“. Der Road Runner war ein Vogel in einer sehr beliebten Comicserie, der ebenso schnell wie clever sein konnte. Ziel beim passenden Auto war es, ein Muscle-Car zu entwickeln, das allen die Show stehlen sollte. Das Vorbild für das Modellauto von GMP liefert ein Road Runner aus dem Jahr 1970. Es war das letzte Jahr der echten Muscle-Cars, denn die Versicherungen streikten und wollten den

Der Plymouth Road-Runner von GMP hat einen Vogel in 1:18

übermotorisierten V8-Hammern mit antiquarischen Fahrwerken den Garaus machen. Was dann später auch gelang. Das GMP-Modell ist eines von alten Schrot und Korn. Bedeutet: Schwere Die-Cast-Karosserie, bewegliche Türen und Hauben und lenkbare Vorderräder. Auch in Sachen Finish gehören diese Modelle zur Extraklasse. Der V8 ist ebenso detailliert wie verkabelt nachempfunden, das mehrfarbige Interieur aufwendig bedruckt und auch den Kofferraum hat GMP aufmerksam nachgezeichnet. In Amerika kosten solche Modelle im Handel um die 180 Euro, in Deutschland dürfte der Verkaufspreis deutlich über 200 Euro liegen, da der Import nicht ganz so einfach ist. Natürlich ist der Road Runner als einsteckbare Figur beim 1:18er mit an Bord. Der Liefertermin steht noch nicht fest. Es wird wohl Ende des Jahres.

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